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Exklusiv für Sie: Designtipps von unserer Wohnraumberaterin Frau Böhmig

Die Sache mit der Ordnung

Zur positiven Ausstrahlung eines Raumes trägt nicht nur die Auswahl passender Möbel oder eine ansprechende Farbauswahl bei. Ebenso wichtig ist Struktur und Ordnung.

Mit der Ordnung stehen jedoch viele Menschen auf Kriegsfuß. Zuviele Dinge füllen unsere Regale, Schränke, Keller und Dachböden. Dinge, die unsere vier Wände verstopfen, die uns viel Zeit mit Suchen verschwenden lassen. Sie rauben uns Platz und Zeit und doch halten wir an ihnen fest und können oder wollen uns nicht trennen. Die Folge ist Unordnung. Sie herrscht dort, wo viele Gegenstände nicht an ihrem Platz sind oder – noch schlimmer – gar keinen Platz mehr haben.

In so einem Umfeld fällt es vielen schwer abzuschalten und neue Energie zu tanken. Was bringt der perfekt eingerichtete Flur, wenn Sie schon beim Eintreten von überall herumliegenden Dingen überfallen werden. Schlüssel, alte und aktuelle Post, Schuhe, Regenschirme und vieles mehr. Wie soll da das schöne Bild an der Wand wirken oder die frischen Blumen auf dem Schränkchen. Harmonie entsteht erst dort wo Ordnung und Struktur herrscht. Wie aber findet man nun zu seiner eigenen Harmonie? Wir haben für Sie mit unserer Wohnraumberaterin Frau Böhmig gesprochen, die gleichzeitig als Ordnungscoach für unsere Kunden arbeitet:


HWS: Hallo Frau Böhmig. Verraten Sie uns doch bitte, wann herrscht Ihrer Meinung nach Ordnung in einer Wohnung.

Frau Böhmig: Das ist einfach. Ordnung herrscht dort, wo alles seinen Platz hat. Ich muss nicht suchen. Die sichtbaren Horizontalen sind frei, Schränke praktisch eingerichtet, häufig benötigte Dinge sind gut erreichbar. Ich habe die Kontrolle über meine Gegenstände.

HWS: Das klingt sehr streng und aufwendig – auf den ersten Blick. Und was meinen Sie mit sichtbaren Horizontalen?

Frau Böhmig: Albert Einstein sagt: Genies sind selten ordentlich, Ordentliche selten Genies. Trotzdem wird Unordnung in unserer heutigen Gesellschaft als Schwäche beurteilt, die nicht leicht verziehen wird. Viele Unordentliche vermeiden es daher penibel, andere Menschen in ihren Lebensraum kommen zu lassen - weil sie wissen, dass sie sich leicht ihren Respekt verspielen können. So charmant das Einstein-Zitat also auch klingt - In Unordnung leben macht keinen Spaß. Aber Ordnung schafft neue Freiräume – im wörtlichen und übertragenen Sinn. So ernst meine Definition also für viele klingen mag, wer erst einmal Ordnung in seinen „Besitz“ gebracht hat, der wird erkennen, für Ordnung sorgen kann sehr befreiend sein. Nicht nur im Ergebnis sondern auch der Weg dorthin. Ohne ein bisschen Disziplin geht es allerdings nicht.

Die sichtbaren Horizontalen sind übrigens alle sichtbaren Flächen, auf denen Dinge abgelegt werden können. Diese Flächen sollten nicht zugestellt werden, sondern dezent mit Gegenständen „geschmückt“ werden, die einem wichtig sind.

HWS: Sie stellen sich potentiellen Kunden als Ordnungscoach vor. Was genau macht denn eigentlich ein Ordnungscoach?

Frau Böhmig: Als Ordnungscoach berate ich meine Kunden dabei, welche Dinge in ihrem Besitz für sie wirklich wichtig sind und von welchen Sie sich beruhigt trennen könnten. Ich helfe ihnen dabei den besten Platz für all ihre wichtigen Sachen zu finden und praktische, zeitsparende Ablagesysteme zu entwickeln, die auf ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sind. Von der Abstellkammer mit den Putzmitteln über das Wohnzimmer bis hin zum Büro und den dazu gehörenden Papieren.

HWS: Behalten wir heutzutage zu viele Dinge, von denen wir uns eigentlich trennen könnten und auch sollten?

Frau Böhmig: Ja, das stimmt, da wir bei vielen Dingen noch den Betrag im Kopf haben, den wir für sie ausgegeben haben. Somit sehen wir häufig den Geldwert, den der Gegenstand einmal hatte, als wir ihn gekauft haben. Das Geld ist jedoch weg, ist es erst einmal ausgegeben. Man sollte sich also nicht fragen, wieviel hat der Gegenstand einmal gekostet, sondern welchen Wert hat er jetzt noch für mich. Ähnlich ist es auch mit ideellen Werten – also Erinnerungen (Fotos, die Vase der Oma etc). Diese Erinnerungen werden häufig von neuen Erfahrungen abgelöst und verlieren häufig an Wichtigkeit, ohne dass man es sich bewusst macht.

HWS: Was glauben Sie hält uns davon ab, uns von Dingen zu trennen?

Frau Böhmig: Wir sind immer noch Jäger und Sammler. Die Werbung animiert mehr und mehr zu konsumieren. Bedürfnisse werden geschickt geweckt und somit landen immer mehr Dinge in unseren Wohnungen. Wie oben geschrieben messen wir häufig die Wertigkeit unseres „Besitzes“ an dem was es einmal gekostet hat. Und Dinge mit „Wert“ schmeißt man nicht gern weg. Hinzu kommt, dass man selbst häufig unfähig ist zuzugeben, dass einige Dinge gar nicht mehr zu einem passen, da wir uns im Laufe der Zeit ja selbst weiterentwickelt und verändert haben.

HWS: Welche Wirkung kann es haben, wenn ich mich nun doch von Dingen trenne, die ich aus oben genannten Gründen behalten habe?

Frau Böhmig: Sie werden sich leichter fühlen und befreit. Und Sie schaffen neuen Raum – ganz wörtlich genommen – für sich selbst und neue Ideen. Sie bekommen zusätzlich das Gefühl wieder Herr Ihrer Dinge zu sein. Mal ganz abgesehen davon, dass Sie Gesuchtes schneller finden werden.

HWS: Haben Sie Tipps und Tricks, die es einem erleichtern, Dinge loszulassen?

Frau Böhmig: Wenn Sie beim Ordnung schaffen auf Gegenstände stoßen, die noch in Ordnung sind, die Sie selbst aber schon lange nicht mehr genutzt haben, denken Sie darüber nach diese Dinge lieben Freunden oder Bedürftigen zu schenken. Das hilft Ihnen nicht nur ungewollte Dinge loszuwerden, Sie helfen zusätzlich noch anderen Menschen oder machen ihnen eine Freude. Sollten Sie gar nicht loslassen können, dann buchen Sie einfach einen Ordnungscoach, wie mich. Ein Fremder hat eine objektive Sicht auf die Dinge und kann Ihnen sagen, was noch zu Ihnen passt und wovon Sie sich trennen könnten.

HWS: Möchten Sie unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?

Frau Böhmig: Bleiben Sie konsequent. Fragen Sie sich immer wieder, welche Dinge Ihnen noch Freude bereiten und wichtig sind. Befreien Sie sich von denen, auf die das nicht zutrifft. Machen Sie anderen eine Freude mit den Dingen, die für Sie selbst nicht mehr wertvoll und wichtig sind. Dann klappt das mit der Ordnung von ganz allein.

HWS: Wir danken Ihnen für das Interview.


Übrigens: Sollten Sie das Thema Ordnung mit einen Profi zusammen angehen wollen, dann rufen Sie uns einfach an. Wir stellen gerne einen Kontakt zu Frau Böhmig her.



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